Ja, wie der Titel schon sagt, es geht dem Ende meines USA Jahres zu. Nur noch wenige Wochen und ich werde zu meiner geliebten Heimat Frankfurt zurueckkehren. In den letzten Wochen hat sich alles ein bisschen beruhigt. Die einzige Sache die ich eigntlich gemacht habe war golfen. In Sport haben wir zwei Wochen lang Fussball gespielt und ich habe etwas Uebung mit meiner neuen Tennisausruestung bekommen. Vorgestern bin ich nochmal richtig gross shoppen in Duluth gegangen, was wahrscheinlich meine letzte Shoppingtour bis meine Mutter kommt war. Diese und naechste Woche sind die ganzen Graduations und -partys. Dann am Freitag in zwei Wochen hole ich meine Mutter von Wausau ab (gesprochen WoAhSah)und dann werden wir eine zehn taegige Tour durch die Gegend machen. Das ist so ziemlich alles was ich sagen kann.
... Ach ja, wir haben jetzt endlich auch Fruehling und gutes wetter(Seit drei wochen) seit dem es das letzte mal geschneit hat. Wir sind jetzt auch schon bei den Temperaturen in den 20ern angekommen was doch eigentlich ganz erfreulich ist oder nicht?
Bis ziemlich bald
Deniz
P.S.: Ach ja, das habe ich fast vergessen morgen in ner woche feier ich meinen 17. Geburtstag. Juhuuu!!!
5/21/2008
4/01/2008
Mein Chicago Trip (28.03.08 – 30.03.08)
Hallo,
Ich überspringe jetzt einfach mal die ganzen letzten drei Monate und gehe zum Highlight meines gesamten Aufenthaltes. Den Chicago Trip 08.
Um 12 Uhr nachts am 28.03.(Freitag) ging es los. Jay, Robert, Hugo, Francesca, Tanat und Ich fuhren mit Sam Zielke von Morse, Wisconsin zur Central Road Intersection zwischen La Crosse und Arcadia, beide auch in Wisconsin. Dort sind wir dann um 5 Uhr in den Charterbus umgestiegen und auf ging es nach Wisconsin. Auf der Fahrt habe ich nicht so viel gesprochen, alle waren müde und haben geschlafen.
Als ich dann aufgewacht bin, waren wir in einem der Vororte von Chicago, etwa 2 Stunden von Downtown Chicago entfernt. Dort haben wir bei McDonalds gefrühstückt und es ging weiter.
Dann, ungefähr um zehn Uhr waren mitten in Downtown, beim „National Chicago History Museum“. Dort waren wir dann für ungefähr zwei Stunden und haben uns die Geschichte Chicagos angeschaut.
Danach dann sind wir zum „Stock Exchange Market“ gegangen, welcher die Getreidebörse von den USA ist. Dort haben wir den ganzen Börsenkram gelernt und uns das Parkett angeschaut, auf dem es heiß herging. Dort wurde noch auf der altmodischen Weise Aktien gekauft und verkauft. Nach dem wir dann fertig waren, ging es zum Mittagessen ins Hard Rock Café. Richtig gutes Essen und eine geile Atmosphäre. Als wir uns alle mit dem guten Essen abgefüllt haben und unsere Portmonees von etwas Geld erleichtert haben sind wir dann zur Chinatown gefahren. Das war lustig, besonders mit den ganzen Chinesen von unserem Austauschprogramm. Dort bin ich mit zwei anderen Deutschen Austauschschülern aus Hamburg, dem Ludi und dem… Mist, ich habe seinen Namen vergessen, Na ja, war n’ italienischer Name. Wenigstens bin ich mit denen dann herumgeschlendert und habe mir die Chinatown angeschaut.
Nach der Chinatown, dann der Höhepunkt des Ausflugs, der Sears Tower. Dritt größtes Gebäude der Welt und größtes in den USA. Wir hatten einen so geilen Ausblick, besonders weil das Wetter super war, und wir konnten in vier verschiedene Bundesstaaten sehen(Illinois, Indiana, Michigan und Wisconsin). Von dort, im höchsten Deck, haben wir uns den Sonnenuntergang von Chicago angeschaut, welcher wirklich beeindruckend war.
Um acht Uhr letztendlich haben wir uns auf dem Weg ins Hotel gemacht welches am Flughafen lag, welcher ungefähr 45 Minuten entfernt war. Nach zwei langen Tagen bin ich dann um 9 Uhr endlich in mein Hotelzimmer gekommen, welches ich mir mit Ludi, den einen, dessen Namen ich vergessen habe und Umut aus der Türkei geteilt habe. Um Zehn hatten wir dann Abendessen, welches aus Sandwichs bestand. Bis um zwölf haben wir noch Baseball geguckt und dann sind wir schlafen gegangen.
Am nächsten Tag(Samstag) sind wir um 6.30 Uhr aufgeweckt worden und haben unsere Sachen gepackt und gefrühstückt. Danach (7.45 Uhr) ging es zum Aquarium, wo wir Delphine und Wale gesehen haben. Außerdem haben wir uns eine ziemlich beeindruckende Delphinshow angeschaut. Nachdem diese geendet hatte, sind wir zum Navy Pier gegangen, welcher eine Art Rummelplatz ist. Dort habe ich zum Ersten mal in den USA Döner und Baklava gegessen.
Dann hatten wir eine Führung in einer christlichen Aufnahmestelle für Obdachlose. Dort wird Essen und Schlaf garantiert, so lange du auch zu den ganzen Kirchenkram gehst. Es war ganz interessant aber wieder einmal zu viel Kirche.
Danach sind wir Shopping gegangen in der „Woodfield Mall“, welche die zweit größte der USA ist. Wir hatten nur zwei Stunden zeit, daher konnte ich mir nur einen North Carolina Sweater kaufen (North Carolina ist ein Basketball College Team, wo unter anderem Michael Jordan gespielt hat).
Letzte Station war letztendlich die „Trinity Black Gospel Church“ von der uns auch ein paar Leute zuvor durch Chicago begleitet haben. Dort gab es dann ein gutes Abendessen und wir haben etwas Basketball gespielt. Um zehn Uhr abends dann sind wir mit verschiedenen Familien nachhause gegangen.
Die Familie mit der ich zusammen war, war eine sehr reiche und gebildete schwarze Familie. Als ich zu deren Haus gekommen bin, wow muss ich sagen, meine Augen waren so groß das könnt ihr gar nicht glauben. Sie hatten vier Garagen, ein riesiges Foyer, eine riesige Kühe, einen riesigen Fernseher und besonders wichtig ein riesiges Bettzimmer mit einem riesigen Bett. Die Maße für dieses Bett waren ungefähr 2,50m x 2,50m. Es war ein Himmelbett und ich habe ungefähr einen Meter über dem Boden geschlafen. Außerdem hatten Jay und ich, wir haben zusammen in diesem Zimmer geschlafen, ein privates Badezimmer, wo Waschbecken und Bad separiert waren. Natürlich habe ich, nachdem wir „I am Legend“ geguckt haben, gleich ein Bad genommen, weil die auch diese Massagesprühen hatten. So gut habe ich übrigens lange nicht mehr geschlafen, wie in dieser Nacht.
Am nächsten morgen, bin ich dann um 8.30 Uhr aufgewacht und wir haben gefrühstückt. French toast, scrambled eggs und bacon gab es und dazu ein paar Früchte.
Dann sind wir in die Kirche gegangen und waren beim „Church service“. Danach ging es nachhause. Wir hatten viel Spaß im Bus und unterwegs sind wir noch einmal in Madison gestoppt zum Shoppen. Dort konnte ich dann mein Handy zurückgeben, welches nicht funktioniert hatte und ich habe mir ein Paar Fußballschuhe gekauft und ein Cover für meine Kamera.
Dass war’s eigentlich. Wir sind um 2 Uhr nachts zuhause angekommen, was bedeutete, dass wir keine Schule am nächsten Tag hatten und auch heute habe ich keine Schule, weil wir einen eher unerwarteten Schneesturm hatten. Außerdem habe ich gestern Nahrungsmittel für ungefähr 115 Euro gekauft.
Ich überspringe jetzt einfach mal die ganzen letzten drei Monate und gehe zum Highlight meines gesamten Aufenthaltes. Den Chicago Trip 08.
Um 12 Uhr nachts am 28.03.(Freitag) ging es los. Jay, Robert, Hugo, Francesca, Tanat und Ich fuhren mit Sam Zielke von Morse, Wisconsin zur Central Road Intersection zwischen La Crosse und Arcadia, beide auch in Wisconsin. Dort sind wir dann um 5 Uhr in den Charterbus umgestiegen und auf ging es nach Wisconsin. Auf der Fahrt habe ich nicht so viel gesprochen, alle waren müde und haben geschlafen.
Als ich dann aufgewacht bin, waren wir in einem der Vororte von Chicago, etwa 2 Stunden von Downtown Chicago entfernt. Dort haben wir bei McDonalds gefrühstückt und es ging weiter.
Dann, ungefähr um zehn Uhr waren mitten in Downtown, beim „National Chicago History Museum“. Dort waren wir dann für ungefähr zwei Stunden und haben uns die Geschichte Chicagos angeschaut.
Danach dann sind wir zum „Stock Exchange Market“ gegangen, welcher die Getreidebörse von den USA ist. Dort haben wir den ganzen Börsenkram gelernt und uns das Parkett angeschaut, auf dem es heiß herging. Dort wurde noch auf der altmodischen Weise Aktien gekauft und verkauft. Nach dem wir dann fertig waren, ging es zum Mittagessen ins Hard Rock Café. Richtig gutes Essen und eine geile Atmosphäre. Als wir uns alle mit dem guten Essen abgefüllt haben und unsere Portmonees von etwas Geld erleichtert haben sind wir dann zur Chinatown gefahren. Das war lustig, besonders mit den ganzen Chinesen von unserem Austauschprogramm. Dort bin ich mit zwei anderen Deutschen Austauschschülern aus Hamburg, dem Ludi und dem… Mist, ich habe seinen Namen vergessen, Na ja, war n’ italienischer Name. Wenigstens bin ich mit denen dann herumgeschlendert und habe mir die Chinatown angeschaut.
Nach der Chinatown, dann der Höhepunkt des Ausflugs, der Sears Tower. Dritt größtes Gebäude der Welt und größtes in den USA. Wir hatten einen so geilen Ausblick, besonders weil das Wetter super war, und wir konnten in vier verschiedene Bundesstaaten sehen(Illinois, Indiana, Michigan und Wisconsin). Von dort, im höchsten Deck, haben wir uns den Sonnenuntergang von Chicago angeschaut, welcher wirklich beeindruckend war.
Um acht Uhr letztendlich haben wir uns auf dem Weg ins Hotel gemacht welches am Flughafen lag, welcher ungefähr 45 Minuten entfernt war. Nach zwei langen Tagen bin ich dann um 9 Uhr endlich in mein Hotelzimmer gekommen, welches ich mir mit Ludi, den einen, dessen Namen ich vergessen habe und Umut aus der Türkei geteilt habe. Um Zehn hatten wir dann Abendessen, welches aus Sandwichs bestand. Bis um zwölf haben wir noch Baseball geguckt und dann sind wir schlafen gegangen.
Am nächsten Tag(Samstag) sind wir um 6.30 Uhr aufgeweckt worden und haben unsere Sachen gepackt und gefrühstückt. Danach (7.45 Uhr) ging es zum Aquarium, wo wir Delphine und Wale gesehen haben. Außerdem haben wir uns eine ziemlich beeindruckende Delphinshow angeschaut. Nachdem diese geendet hatte, sind wir zum Navy Pier gegangen, welcher eine Art Rummelplatz ist. Dort habe ich zum Ersten mal in den USA Döner und Baklava gegessen.
Dann hatten wir eine Führung in einer christlichen Aufnahmestelle für Obdachlose. Dort wird Essen und Schlaf garantiert, so lange du auch zu den ganzen Kirchenkram gehst. Es war ganz interessant aber wieder einmal zu viel Kirche.
Danach sind wir Shopping gegangen in der „Woodfield Mall“, welche die zweit größte der USA ist. Wir hatten nur zwei Stunden zeit, daher konnte ich mir nur einen North Carolina Sweater kaufen (North Carolina ist ein Basketball College Team, wo unter anderem Michael Jordan gespielt hat).
Letzte Station war letztendlich die „Trinity Black Gospel Church“ von der uns auch ein paar Leute zuvor durch Chicago begleitet haben. Dort gab es dann ein gutes Abendessen und wir haben etwas Basketball gespielt. Um zehn Uhr abends dann sind wir mit verschiedenen Familien nachhause gegangen.
Die Familie mit der ich zusammen war, war eine sehr reiche und gebildete schwarze Familie. Als ich zu deren Haus gekommen bin, wow muss ich sagen, meine Augen waren so groß das könnt ihr gar nicht glauben. Sie hatten vier Garagen, ein riesiges Foyer, eine riesige Kühe, einen riesigen Fernseher und besonders wichtig ein riesiges Bettzimmer mit einem riesigen Bett. Die Maße für dieses Bett waren ungefähr 2,50m x 2,50m. Es war ein Himmelbett und ich habe ungefähr einen Meter über dem Boden geschlafen. Außerdem hatten Jay und ich, wir haben zusammen in diesem Zimmer geschlafen, ein privates Badezimmer, wo Waschbecken und Bad separiert waren. Natürlich habe ich, nachdem wir „I am Legend“ geguckt haben, gleich ein Bad genommen, weil die auch diese Massagesprühen hatten. So gut habe ich übrigens lange nicht mehr geschlafen, wie in dieser Nacht.
Am nächsten morgen, bin ich dann um 8.30 Uhr aufgewacht und wir haben gefrühstückt. French toast, scrambled eggs und bacon gab es und dazu ein paar Früchte.
Dann sind wir in die Kirche gegangen und waren beim „Church service“. Danach ging es nachhause. Wir hatten viel Spaß im Bus und unterwegs sind wir noch einmal in Madison gestoppt zum Shoppen. Dort konnte ich dann mein Handy zurückgeben, welches nicht funktioniert hatte und ich habe mir ein Paar Fußballschuhe gekauft und ein Cover für meine Kamera.
Dass war’s eigentlich. Wir sind um 2 Uhr nachts zuhause angekommen, was bedeutete, dass wir keine Schule am nächsten Tag hatten und auch heute habe ich keine Schule, weil wir einen eher unerwarteten Schneesturm hatten. Außerdem habe ich gestern Nahrungsmittel für ungefähr 115 Euro gekauft.
12/01/2007
Was so alles los war
Seit Minneapolis ist eigentlich nicht viel passiert. Wir hatten viel Training, sogar letzte woche während der Ferien. Wir hatten eine große Thanksgiving Party mit 3 Truthänen und 36 Leuten oder so. Sehr gut.
Außerdem spiele ich in einem Weihnachtstück mit, dass wir in der Kirche spielen. Sonst glaube ich ist nicht viel passiert. Dieses Wochenende soll es schwere Schneestürme geben und es hat unter -20°C. Das ist jetzt eigentlich nicht so schlimm, wenn ich gestern nich mit dem T-shirt aus der Schule muste wegen eines Probealarms. Oh man, ich habe gefroren!!! Das wars eigentlich.
Man sieht sich
Deniz
Außerdem spiele ich in einem Weihnachtstück mit, dass wir in der Kirche spielen. Sonst glaube ich ist nicht viel passiert. Dieses Wochenende soll es schwere Schneestürme geben und es hat unter -20°C. Das ist jetzt eigentlich nicht so schlimm, wenn ich gestern nich mit dem T-shirt aus der Schule muste wegen eines Probealarms. Oh man, ich habe gefroren!!! Das wars eigentlich.
Man sieht sich
Deniz
11/14/2007
Ausflug zu den Twin Cities(Minneapolis/St. Paul)
Letztes Wochenende war ich wie ihr oben sieht in den Twin Cities Minneapolis und St. Paul. Ich war dort ACES meiner amerikanischen Austauschsorganisation mit 57 anderen Austuaschschülern (größten Teils Deutsche). Es waren zwar nur zwei Tage (Freitag/Samstag), aber es war eine Erholung und der Ausflug hat mir gezeigt, das ich Frankfurt liebe und sie doch die beste Stadt der Welt ist. Ja es sind in mir in diesen zwei Tagen Emotionen hochgekommen, diese Städte haben mich so sehr an Frankfurt erinnert. Außerdem weiß ich jetzt, dass ich ein vollblut Großstädter bin. Das Schönste aber an der ganzen Sache aber war, dass ich deutsch sprechen konnte (obwohl es verboten war) und eine alte Freundin(nein sie ist nicht alt) getroffen habe.
Nun aber will ich erzählen wiees dort so war und was wir dort gemacht haben.
Am Freitagmorgen (wir waren von der Schule befreit) ging der Trip los genauer gesagt um 5 Uhr morgens. Die Fahrt war eigentlich relativ ereignislos, außer das ich zum ersten Mal einen lebenden Elch gesehen habe. Sonst war nichts.
In den Twin Cities angekommen treffen wir(Sam Zielke, Hugo, Jae, Tanat, Robert und ich) mit den anderen Leuten zusammen. Diese haben einen Bus gechartert mit dem wir dann zum ersten Ausflugsziel, dem Historischen Museum, gefahren sind. Ich muss euch sagen, dass dies nicht so ganz dicke toll war. Das größte Problem waren diese kleinen nervigen Amischüler, die durch das ganze Museum verteilt waren. Zweite Station war eine Kathetrale, wo J.F. Kennedy drin gesessen hatte und dritte war ein Mittagessen im Old Country Buffet(Der Höhepunkt bis dahin). Danach gingen wir zu einem Kunstmuseum(chrrr), sorry das war so langweilig. Dann aber, gingen wir zu dem absoluten Höhepunkt des Ausflugs, der Mall of America. Dies ist ein Einkauszentrum der Spitzenklasse. Vier Stockwerke und einen Erlebnispark in der Mitte, geil. Für den Erlebnispark hatte ich leider keine Zeit.
Wenn du in der Mall of America bist, hast du ein Problem. Dein Geld geht weg. Ich weiß nicht wie, denn es ist hier viel billiger als in Deutschland, aber hier gibt es so viele Läden, das du gezwungen bist all dein Geld auszugeben. Das habe ich dann auch getan, indem ich mir einen iPod classic (160 GB; schwarz) gekauft habe. Und das für ganze (bitte nicht neidisch sein) 250 Euro! Für das Geld bekommst du in Deutschland nur die 80 GB Version! Außerdem habe ich mir eine Southpole Jacke für 20 Euro gekauft. Tja, dass nenne ich Glück. Mein Pech am Ende war (oder es war mein Glück), dass die Geldautomaten am Ende dieses Tages kein Geld mehr drinnen hatten und mir in der ganzen Mall nur 60 Dollar gegeben wurden. Naja, es gibt auch andere Schicksale. Ein Junge aus Deutschland hat sich ein iBook Pro für 2099 Dollar (1345 Euro) gekauft. Was soll's.
Am Ende des Tages sind wir dann im Hotel schwimmen gegangen.
Am nächsten Tag dann sind wir um 11 Uhr vormittags in ein Dinner-Theater gegangen, nobel gekleidet (mit Hemd und Krawatte). Dort dann haben wir etwas zu essen bekommen und konnten danach ein gutes Musical genießen. Während der Pause gab es übrigens noch einen Desert. Dies dauerte bis um 16 Uhr nachmittags. Von da an gingen meine Gruppe (Sam und co.) und die Busgruppe wieder getrennte Wege.
Während die Busgruppe nämlich direkt nachhause fuhr, zeigte uns Sam die Downtown von Minneapolis und lies in mir heimische Emotionen hoch gehen. Es war cool.
Samstagabend dann sind wir zu hause angekommen.
Am Sonntag sind wir zu den Zielkes gegangen und haben uns entspannt und Spaß gehabt.
Ich bemerke jetzt, dass ich den Namen meiner Freundin nicht genannt habe. Sie ist den meisten von euch bekannt, es ist die Jenny. Oder wer sie nicht unter diesen Namen kennt, es ist die Jennifer Schäfer-Jasinski(Ich hoffe das habe ich richtig geschrieben).
Montags dann began das Basketballtraining und ich sage euch, das ist nicht das was die meisten von euch unter Training verstehen. 3 Stunden volle Power. Nur eine Minute Pause. Ich sage euch das tut weh. 35 Sprints und zwischen durchschnittlich allen 3 Sprints ein spezial Sprint (Bearwalk, Crabwalk, Sprünge mit beiden und mit einem Bein). Zwischendurch dann als Erholung 5 Freiwürfe. Fastbreak Übungen und so weiter und sofort. Wir musten auch den Boden putzen, was die schwerste Übung war, ich kann euch schwer beschreiben wie wir ihn putzen mussten, doch keinen Falls normal. Das hatte ich jetzt am Montag und am Dienstag. Heute hatten wir eine verkürzte Version, die nur 2 Stunden dauerte. Morgen muss ich um 5.45 Uhr morgens aufstehen, weil wir um 6 Training haben. Verrückt, oder? Meine Beine schmerzen und überhaupt alles. Egal wir kämpfen weiter. Ohne Übung, kein Meister, oder so etwas. AHHH mein Bein!!!
Nun aber will ich erzählen wiees dort so war und was wir dort gemacht haben.
Am Freitagmorgen (wir waren von der Schule befreit) ging der Trip los genauer gesagt um 5 Uhr morgens. Die Fahrt war eigentlich relativ ereignislos, außer das ich zum ersten Mal einen lebenden Elch gesehen habe. Sonst war nichts.
In den Twin Cities angekommen treffen wir(Sam Zielke, Hugo, Jae, Tanat, Robert und ich) mit den anderen Leuten zusammen. Diese haben einen Bus gechartert mit dem wir dann zum ersten Ausflugsziel, dem Historischen Museum, gefahren sind. Ich muss euch sagen, dass dies nicht so ganz dicke toll war. Das größte Problem waren diese kleinen nervigen Amischüler, die durch das ganze Museum verteilt waren. Zweite Station war eine Kathetrale, wo J.F. Kennedy drin gesessen hatte und dritte war ein Mittagessen im Old Country Buffet(Der Höhepunkt bis dahin). Danach gingen wir zu einem Kunstmuseum(chrrr), sorry das war so langweilig. Dann aber, gingen wir zu dem absoluten Höhepunkt des Ausflugs, der Mall of America. Dies ist ein Einkauszentrum der Spitzenklasse. Vier Stockwerke und einen Erlebnispark in der Mitte, geil. Für den Erlebnispark hatte ich leider keine Zeit.
Wenn du in der Mall of America bist, hast du ein Problem. Dein Geld geht weg. Ich weiß nicht wie, denn es ist hier viel billiger als in Deutschland, aber hier gibt es so viele Läden, das du gezwungen bist all dein Geld auszugeben. Das habe ich dann auch getan, indem ich mir einen iPod classic (160 GB; schwarz) gekauft habe. Und das für ganze (bitte nicht neidisch sein) 250 Euro! Für das Geld bekommst du in Deutschland nur die 80 GB Version! Außerdem habe ich mir eine Southpole Jacke für 20 Euro gekauft. Tja, dass nenne ich Glück. Mein Pech am Ende war (oder es war mein Glück), dass die Geldautomaten am Ende dieses Tages kein Geld mehr drinnen hatten und mir in der ganzen Mall nur 60 Dollar gegeben wurden. Naja, es gibt auch andere Schicksale. Ein Junge aus Deutschland hat sich ein iBook Pro für 2099 Dollar (1345 Euro) gekauft. Was soll's.
Am Ende des Tages sind wir dann im Hotel schwimmen gegangen.
Am nächsten Tag dann sind wir um 11 Uhr vormittags in ein Dinner-Theater gegangen, nobel gekleidet (mit Hemd und Krawatte). Dort dann haben wir etwas zu essen bekommen und konnten danach ein gutes Musical genießen. Während der Pause gab es übrigens noch einen Desert. Dies dauerte bis um 16 Uhr nachmittags. Von da an gingen meine Gruppe (Sam und co.) und die Busgruppe wieder getrennte Wege.
Während die Busgruppe nämlich direkt nachhause fuhr, zeigte uns Sam die Downtown von Minneapolis und lies in mir heimische Emotionen hoch gehen. Es war cool.
Samstagabend dann sind wir zu hause angekommen.
Am Sonntag sind wir zu den Zielkes gegangen und haben uns entspannt und Spaß gehabt.
Ich bemerke jetzt, dass ich den Namen meiner Freundin nicht genannt habe. Sie ist den meisten von euch bekannt, es ist die Jenny. Oder wer sie nicht unter diesen Namen kennt, es ist die Jennifer Schäfer-Jasinski(Ich hoffe das habe ich richtig geschrieben).
Montags dann began das Basketballtraining und ich sage euch, das ist nicht das was die meisten von euch unter Training verstehen. 3 Stunden volle Power. Nur eine Minute Pause. Ich sage euch das tut weh. 35 Sprints und zwischen durchschnittlich allen 3 Sprints ein spezial Sprint (Bearwalk, Crabwalk, Sprünge mit beiden und mit einem Bein). Zwischendurch dann als Erholung 5 Freiwürfe. Fastbreak Übungen und so weiter und sofort. Wir musten auch den Boden putzen, was die schwerste Übung war, ich kann euch schwer beschreiben wie wir ihn putzen mussten, doch keinen Falls normal. Das hatte ich jetzt am Montag und am Dienstag. Heute hatten wir eine verkürzte Version, die nur 2 Stunden dauerte. Morgen muss ich um 5.45 Uhr morgens aufstehen, weil wir um 6 Training haben. Verrückt, oder? Meine Beine schmerzen und überhaupt alles. Egal wir kämpfen weiter. Ohne Übung, kein Meister, oder so etwas. AHHH mein Bein!!!
11/01/2007
Zeitspruuuuuuung!!!
Wow, hier in den USA passiert so viel, dass ich mit dem schreiben gar nicht hinterherkomme. Daher werde ich jetzt einiges überspringen. Es sind zwar so viel tolle Dinge passiert, doch leider auch sehr traurige, ja gar zertrümmernde. Von denen werde ich jetzt erzählen, denn ich sage euch ein Jahr in den USA ist einfach geil, doch nie ist alles perfekt.
Doch lasst uns doch erst einmal mit etwas gutem anfangen. Letztes Wochenende (ja ich weiß, dass ist jetzt ein sehr großer Zeitsprung vom letzten Bericht) waren wir in Green Bay. Falls jemand nicht weiß was das ist, was ich jetzt einmal von fast jedem annehme, Green Bay ist eine etwas größere (120.000 Einwohner) Stadt am Lake Michigan und hat ein renommiertes NFL Team namens Green Bay Packers. Nun ja, es war das erste mal seit meiner Ankunft in Chicago, dass ich in einer so großen Stadt war.^^
Jetzt fragen sich natürlich alle: „Und was hast du da jetzt gemacht?“ Ich war auf der Youth Convention. Das hat jetzt geholfen.^^ Um euch jetzt mal ans Licht zu führen, die Youth Convention ist ein großes Treffen von Jugendlichen Protestanten (Christen). „Bah, das war doch bestimmt langweilig.“, werden jetzt einige von euch sagen. Von wegen! Kirche ist hier was ganz anderes als in Deutschland. Ich sage euch es war pures Vergnügen. 3 Tage Christian Indie Rock pur. Und einen Pastor, da könnt ihr euch kaputt lachen. Christ sein ist cool, zumindest in den USA, denn hier gilt das Motto, bist du kein Christ bist du nix. Du solltest zumindest ein wenig über Jesus und Gott bescheid wissen, denn irgendwann wirst du in den USA damit konfrontiert (normalerweise).
Ich hatte das Pech (ich glaube eher das Glück?) in eine äußerst christliche Familie zu kommen. Das heißt jetzt aber nicht, dass die alle so total verblendet sind. Mein Gastvater liebt Deutschland und deutsches Bier. Deutsche sind hier cool und jeder will mir hier zeigen, dass er deutsch sprechen kann. Ich sage euch, das ist manchmal so lustig. Was die Politik angeht, solltet ihr doch lieber still sein, wenn ihr nichts darüber wisst, denn da sind die Amerikaner etwas seltsam. Mein Gastvater hat Clinton nicht gemocht, weil dieser nicht christlich genug war und Bush gewählt, weil dieser christlicher war als Al Gore, was ich persönlich bezweifle. Ich möchte jetzt nicht weiter darüber sprechen, ich will nur sagen, lasst euch nicht zu sehr von der Meinung der Amerikaner beeinflussen, sie sind in der Politik nicht so gut gebildet.
Nach dieser Exkursion, gehen wir zurück nach Green Bay. Wie gesagt, wir haben drei Tage und drei Nächte lang gerockt und gefeiert. Am Samstag haben wir Basketball gespielt, mussten aber einsehen, dass die Schwarzen um einiges besser als wir waren. Was sonst? Ach ja, am Sonntag waren wir essen. Ich sage euch perfekt. Old Countries Buffet. Einmal 10.97 $ bezahlen und dann so viel essen wie nur geht. Was ich an dem Tag gegessen habe, würde mich in Deutschland 50 € kosten. Dann war das Wochenende auch schon fast vorüber.
Fast und jetzt kommt eine sehr schockierende Geschichte, sehr traurig, eine Tragödie. Also genießt noch einmal die letzten Absätze, denn das ist jetzt sehr harte Kost, vor allem für mich.
Als wir am Sonntag Abend in der Kirche ankamen waren wir sehr müde, ich schlief auf der Bank. Nach der Kirche kam eine Bekannte von meiner Gastfamilie und erzählte mir dies.
Am Sonntag morgen um 3.00 Uhr ist bei einem Autounfall eine unserer Klassenkameradinnen ums Leben gekommen. Sie war die Fahrerin und nicht angeschnallt, wahrscheinlich etwas angetrunken (das weiß ich aber nicht). Auf dem Weg mit zwei Freundinnen ist ihr Auto auf glatter Fahrstrecke außer Kontrolle gekommen und umgestürzt. Bei dem Aufprall muss sie ihr Genick gebrochen haben. Die beiden anderen Mädchen wurden nur leicht verletzt (zumindest äußerlich.
Diese Woche war damit keine normale Woche an der Schule. Am Montag kein Unterricht, nur Trauer und viele Tränen. Ja es war sehr tragisch. Mitten in ihrem Leben. Sie war so nett und aktiv. Und plötzlich … war sie weg. Es ist sehr schwer zu begreifen, dass du sie nie mehr wieder siehst. Ein kalter Schauer läuft mir gerade über den Rücken, wenn ich schreibe. Ich kann nicht oft genug sagen wie hart es für uns Schüler war. Besonders für ihren Freund.
Am Dienstag versuchten wir wieder in den Schulalltag zurückzufinden, doch keine Chance, die Mädchen hängen nur herum, machen nichts. Die Band ist leise wie noch nie. Beim Volleyball fangen die Mädchen an wieder zu weinen (sie war eine Volleyballerin). Ja, nichts war normal.
Dann am Mittwoch (gestern), ich hatte die ganze Sache schon lange hinter mir (dachte ich), hoffte ich auf einen normalen Schultag. Wie immer ging ich in Eile (eine Minute vor Unterrichtsbeginn) aus dem Haus. Ich erwartete, dass ich zu spät war, doch dem war nicht so. Ich war der erste und der einzige aus meiner Klasse, genauso war es mit Robert. Niemand wusste genau wo sie waren, doch jeder dachte sich, dass sie die Trauerfeier vorbereiten. Ausgerechnet an Halloween war ihre Bestattung. Als erstes in der Kirche, wo ich zum ersten mal ihre Eltern und ihren Bruder sah. Dort waren sie alle, Verwandte, Bekannte, Freunde von der Familie, von ihr, von ihrem Bruder. Ja sogar die Freunde der Freunde und die Freunde der Verwandten und Bekannten kamen. Von überall her kamen sie, aus einem Umkreis von etwa 50-60 km. Ja, dies zeigt wie beliebt sie wahr. Und wenn es Himmel und Hölle gibt, dann sage ich euch eins, sie kommt mit 100%er Sicherheit in den Himmel. Damit ist auch dieser Tag ein Tag der Trauer.
Heute, kann ich mit Glück sagen, war alles normal. Der Schulalltag hat sich wieder in der Schule etabliert und es geht weiter ohne Jess (Jessica) Lynn Warren. Das Leben ist hart, doch das zeigt, wie plötzlich jemand aus deinem Leben ausradiert werden kann. Es geht weiter, sie würde es bestimmt nicht gewollt haben, dass wir noch länger um sie trauern. Also sind wir Glücklich, so gut wie es halt geht. Mit Gott, zumindest in den USA.
Es ist nie falsch an Gott zu glauben, denn wenn es ihn gibt ist es gut für dich und wenn nicht schadet es dir nicht, nein es hilft dir sogar, denn wenn du die Wörter der Bibel verstehst und denen vertraust bist du vielleicht ein nicht zu gebildeter aber auf jeden Fall ein guter Mensch.
Ein Jahr bin ich Christ, ein Jahr. Es ist einfacher für mich und für alle anderen.
Doch lasst uns doch erst einmal mit etwas gutem anfangen. Letztes Wochenende (ja ich weiß, dass ist jetzt ein sehr großer Zeitsprung vom letzten Bericht) waren wir in Green Bay. Falls jemand nicht weiß was das ist, was ich jetzt einmal von fast jedem annehme, Green Bay ist eine etwas größere (120.000 Einwohner) Stadt am Lake Michigan und hat ein renommiertes NFL Team namens Green Bay Packers. Nun ja, es war das erste mal seit meiner Ankunft in Chicago, dass ich in einer so großen Stadt war.^^
Jetzt fragen sich natürlich alle: „Und was hast du da jetzt gemacht?“ Ich war auf der Youth Convention. Das hat jetzt geholfen.^^ Um euch jetzt mal ans Licht zu führen, die Youth Convention ist ein großes Treffen von Jugendlichen Protestanten (Christen). „Bah, das war doch bestimmt langweilig.“, werden jetzt einige von euch sagen. Von wegen! Kirche ist hier was ganz anderes als in Deutschland. Ich sage euch es war pures Vergnügen. 3 Tage Christian Indie Rock pur. Und einen Pastor, da könnt ihr euch kaputt lachen. Christ sein ist cool, zumindest in den USA, denn hier gilt das Motto, bist du kein Christ bist du nix. Du solltest zumindest ein wenig über Jesus und Gott bescheid wissen, denn irgendwann wirst du in den USA damit konfrontiert (normalerweise).
Ich hatte das Pech (ich glaube eher das Glück?) in eine äußerst christliche Familie zu kommen. Das heißt jetzt aber nicht, dass die alle so total verblendet sind. Mein Gastvater liebt Deutschland und deutsches Bier. Deutsche sind hier cool und jeder will mir hier zeigen, dass er deutsch sprechen kann. Ich sage euch, das ist manchmal so lustig. Was die Politik angeht, solltet ihr doch lieber still sein, wenn ihr nichts darüber wisst, denn da sind die Amerikaner etwas seltsam. Mein Gastvater hat Clinton nicht gemocht, weil dieser nicht christlich genug war und Bush gewählt, weil dieser christlicher war als Al Gore, was ich persönlich bezweifle. Ich möchte jetzt nicht weiter darüber sprechen, ich will nur sagen, lasst euch nicht zu sehr von der Meinung der Amerikaner beeinflussen, sie sind in der Politik nicht so gut gebildet.
Nach dieser Exkursion, gehen wir zurück nach Green Bay. Wie gesagt, wir haben drei Tage und drei Nächte lang gerockt und gefeiert. Am Samstag haben wir Basketball gespielt, mussten aber einsehen, dass die Schwarzen um einiges besser als wir waren. Was sonst? Ach ja, am Sonntag waren wir essen. Ich sage euch perfekt. Old Countries Buffet. Einmal 10.97 $ bezahlen und dann so viel essen wie nur geht. Was ich an dem Tag gegessen habe, würde mich in Deutschland 50 € kosten. Dann war das Wochenende auch schon fast vorüber.
Fast und jetzt kommt eine sehr schockierende Geschichte, sehr traurig, eine Tragödie. Also genießt noch einmal die letzten Absätze, denn das ist jetzt sehr harte Kost, vor allem für mich.
Als wir am Sonntag Abend in der Kirche ankamen waren wir sehr müde, ich schlief auf der Bank. Nach der Kirche kam eine Bekannte von meiner Gastfamilie und erzählte mir dies.
Am Sonntag morgen um 3.00 Uhr ist bei einem Autounfall eine unserer Klassenkameradinnen ums Leben gekommen. Sie war die Fahrerin und nicht angeschnallt, wahrscheinlich etwas angetrunken (das weiß ich aber nicht). Auf dem Weg mit zwei Freundinnen ist ihr Auto auf glatter Fahrstrecke außer Kontrolle gekommen und umgestürzt. Bei dem Aufprall muss sie ihr Genick gebrochen haben. Die beiden anderen Mädchen wurden nur leicht verletzt (zumindest äußerlich.
Diese Woche war damit keine normale Woche an der Schule. Am Montag kein Unterricht, nur Trauer und viele Tränen. Ja es war sehr tragisch. Mitten in ihrem Leben. Sie war so nett und aktiv. Und plötzlich … war sie weg. Es ist sehr schwer zu begreifen, dass du sie nie mehr wieder siehst. Ein kalter Schauer läuft mir gerade über den Rücken, wenn ich schreibe. Ich kann nicht oft genug sagen wie hart es für uns Schüler war. Besonders für ihren Freund.
Am Dienstag versuchten wir wieder in den Schulalltag zurückzufinden, doch keine Chance, die Mädchen hängen nur herum, machen nichts. Die Band ist leise wie noch nie. Beim Volleyball fangen die Mädchen an wieder zu weinen (sie war eine Volleyballerin). Ja, nichts war normal.
Dann am Mittwoch (gestern), ich hatte die ganze Sache schon lange hinter mir (dachte ich), hoffte ich auf einen normalen Schultag. Wie immer ging ich in Eile (eine Minute vor Unterrichtsbeginn) aus dem Haus. Ich erwartete, dass ich zu spät war, doch dem war nicht so. Ich war der erste und der einzige aus meiner Klasse, genauso war es mit Robert. Niemand wusste genau wo sie waren, doch jeder dachte sich, dass sie die Trauerfeier vorbereiten. Ausgerechnet an Halloween war ihre Bestattung. Als erstes in der Kirche, wo ich zum ersten mal ihre Eltern und ihren Bruder sah. Dort waren sie alle, Verwandte, Bekannte, Freunde von der Familie, von ihr, von ihrem Bruder. Ja sogar die Freunde der Freunde und die Freunde der Verwandten und Bekannten kamen. Von überall her kamen sie, aus einem Umkreis von etwa 50-60 km. Ja, dies zeigt wie beliebt sie wahr. Und wenn es Himmel und Hölle gibt, dann sage ich euch eins, sie kommt mit 100%er Sicherheit in den Himmel. Damit ist auch dieser Tag ein Tag der Trauer.
Heute, kann ich mit Glück sagen, war alles normal. Der Schulalltag hat sich wieder in der Schule etabliert und es geht weiter ohne Jess (Jessica) Lynn Warren. Das Leben ist hart, doch das zeigt, wie plötzlich jemand aus deinem Leben ausradiert werden kann. Es geht weiter, sie würde es bestimmt nicht gewollt haben, dass wir noch länger um sie trauern. Also sind wir Glücklich, so gut wie es halt geht. Mit Gott, zumindest in den USA.
Es ist nie falsch an Gott zu glauben, denn wenn es ihn gibt ist es gut für dich und wenn nicht schadet es dir nicht, nein es hilft dir sogar, denn wenn du die Wörter der Bibel verstehst und denen vertraust bist du vielleicht ein nicht zu gebildeter aber auf jeden Fall ein guter Mensch.
Ein Jahr bin ich Christ, ein Jahr. Es ist einfacher für mich und für alle anderen.
10/11/2007
Die erste Woch
Lange ist es her, seitdem ich das letzte mal hier geschrieben habe, jetzt geht es aber zum Glück weiter.
Nach der ersten Nacht begann mein erster Tag in den USA (was für ein Wunder). Ich hatte Glück das es ein Sonntag(mit Sonne) war, so konnte ich mich mit meiner Familie etwas vertraut machen. Eigentlich ist an dem Tag nicht viel passiert, außer das ich mich mit meinen Gasteltern etwas unterhalten habe und mit meinen Eltern gechattet habe.
Am nächsten Tag begann dann (fast) das Real Life. Früh morgens mache ich mich mit Dave (meinen Gastvater) auf den Weg zur Schule, zum Schulleiter. Dieser war aber "leider" nicht da, so dass wir meine Kurswahl an dem Tag nicht bestätigen konnten. So hatte ich einen weiteren Tag frei, was mir übrigens nicht unangenehm war. Wir sind an dem Tag etwas rumgecruised (hoffentlich ist das richtig) und haben mir meine Schulsachen (Blocks und Ordner) gekauft. Zum Mittagessen ging es zum "Taco John" Tacos essen (Mjamm). Dann ging dieser Tag auch langsam dem Ende zu. Zuhause angekommen habe ich, glaube ich, noch einmal mit meiner Mutter gechattet und etwas (lange) mit Robert über Lan gespielt.
Dann aber am Dienstag ging es los. Zum Schulstart um 8.04 Uhr ging ich zum Schulleiter um meine Auswahl zu bestätigen.
Ich habe ausgewählt:
1. Stunde Info Processing
2. Stunde Study Hall(Hausaufgaben)(A days:Montag, Mittwoch und jeden zweiten Freitag)
PE (Sport) (B days:Dienstag,Donnerstag und jeden zweiten ...)
3. Stunde HS(High School) Band
4. Stunde Communications Technologies(Englisch)
5. Stunde US History
Lunch Time
6. Stunde Study Hall
7. Stunde Global Awareness
8. Stunde Advanced Math
Dass ist mein Stundenplan.
Und so ging es weiter und weiter. Am Mitwoch war ich in der Kirche bei der Youth Group. Am Donnerstag und Freitag war nix los.
Samstagmorgen. Wir bereiten uns für den Ausflug zu den Rainbowfalls vor und warten, dass uns eine andere Gastfamilie, die Zielkes (gesprochen Zilkie), abholt. Dann ist es so weit. Es geht los. Eine aufregende und spannende Fahrt und viel Spaß prägen diesen Tag. Wir spielen Fußball, ich befreunde mich mit einen der 8 Kinder der Zielkes, Malachi (gesp. Malakai), an. Wir gehen zu den Rainbowfalls und ich und Malachi sogar fast über. Ja. Das war vieeeel Spaß.
Am Sonntag war dann wieder Kirchentag und ich glaube es war nichts besonderes los.
Ihr fragt euch bestimmt warum ich jetzt alles so kurz schreibe. Naja. Es ist einfach so, dass ich ziemlich weit zurück hänge und versuche etwas Zeit aufzuholen.
Na dann, bis nächstes Mal
Deniz
Nach der ersten Nacht begann mein erster Tag in den USA (was für ein Wunder). Ich hatte Glück das es ein Sonntag(mit Sonne) war, so konnte ich mich mit meiner Familie etwas vertraut machen. Eigentlich ist an dem Tag nicht viel passiert, außer das ich mich mit meinen Gasteltern etwas unterhalten habe und mit meinen Eltern gechattet habe.
Am nächsten Tag begann dann (fast) das Real Life. Früh morgens mache ich mich mit Dave (meinen Gastvater) auf den Weg zur Schule, zum Schulleiter. Dieser war aber "leider" nicht da, so dass wir meine Kurswahl an dem Tag nicht bestätigen konnten. So hatte ich einen weiteren Tag frei, was mir übrigens nicht unangenehm war. Wir sind an dem Tag etwas rumgecruised (hoffentlich ist das richtig) und haben mir meine Schulsachen (Blocks und Ordner) gekauft. Zum Mittagessen ging es zum "Taco John" Tacos essen (Mjamm). Dann ging dieser Tag auch langsam dem Ende zu. Zuhause angekommen habe ich, glaube ich, noch einmal mit meiner Mutter gechattet und etwas (lange) mit Robert über Lan gespielt.
Dann aber am Dienstag ging es los. Zum Schulstart um 8.04 Uhr ging ich zum Schulleiter um meine Auswahl zu bestätigen.
Ich habe ausgewählt:
1. Stunde Info Processing
2. Stunde Study Hall(Hausaufgaben)(A days:Montag, Mittwoch und jeden zweiten Freitag)
PE (Sport) (B days:Dienstag,Donnerstag und jeden zweiten ...)
3. Stunde HS(High School) Band
4. Stunde Communications Technologies(Englisch)
5. Stunde US History
Lunch Time
6. Stunde Study Hall
7. Stunde Global Awareness
8. Stunde Advanced Math
Dass ist mein Stundenplan.
Und so ging es weiter und weiter. Am Mitwoch war ich in der Kirche bei der Youth Group. Am Donnerstag und Freitag war nix los.
Samstagmorgen. Wir bereiten uns für den Ausflug zu den Rainbowfalls vor und warten, dass uns eine andere Gastfamilie, die Zielkes (gesprochen Zilkie), abholt. Dann ist es so weit. Es geht los. Eine aufregende und spannende Fahrt und viel Spaß prägen diesen Tag. Wir spielen Fußball, ich befreunde mich mit einen der 8 Kinder der Zielkes, Malachi (gesp. Malakai), an. Wir gehen zu den Rainbowfalls und ich und Malachi sogar fast über. Ja. Das war vieeeel Spaß.
Am Sonntag war dann wieder Kirchentag und ich glaube es war nichts besonderes los.
Ihr fragt euch bestimmt warum ich jetzt alles so kurz schreibe. Naja. Es ist einfach so, dass ich ziemlich weit zurück hänge und versuche etwas Zeit aufzuholen.
Na dann, bis nächstes Mal
Deniz
9/27/2007
Ankunft in den USA
Nach fast 9 Stunden Flug komme ich erschöpft in Chicago, Illinois an. Wow, war ich beeindruckt von der Stadt und erst recht vom Flughafen. 5 Terminals, 3 mehr als in Frankfurt und 6 oder 8 Start- und Landebahnen zeugen von Größe. Doch dies ist nur eine Zwischenstation, denn 2 einhalb Stunden später geht der Flug nach Wausau los. Also ist Hektik angesagt, denn die Einreiseprozeduren in den USA dauern etwas lange. Erst musste ich zur Passkontrolle (ich kann mich glücklich schätzen einen Begleitservice bekommen zu haben, denn ich verstand kein Wort was die da zueinander sagten), diese bittet mich dann in eine Nebenkammer. Ersteinmal Schock! Warum das? Aber es war nur ein kurzes Interview mit einen Polizeibeamten. Als ich rauskam, konnte ich mit Glück feststellen, dass es mir nicht schlecht ergangen ist. Ein Reisekamerad von mir musste, Augenindentifizierung und Fingerabdrücke machen. Schnell ging es weiter zum Gepäck abholen. Ist dies geschehen, geht es weiter durch eine weitere Kontrolle und danach lässt du dein Gepäck einfach im Gang stehen(das ist wahr!). Jetzt kommen die üblichen Kontrollen, die wir auch aus Deutschland kennen. Anderthalb Stunden sind jetzt vergangen. Noch eine Stunde bis zum Anschlussflug und die Begleitung hat keinen Plan vom Flughafen. Mist!
Kurzer Hand entledigt sie sich von uns in einem Warteraum. ...
Noch 5 Minuten und keiner nimmt sich meiner an. Bis da eine schwarze Dame mich eher unfreundlich fragt ob ich Deniz sei. Ich bejahte dies und sie forderte mich mit einer seltsamen Geste dazu auf ihr zu folgen. Also komm ich mit ihr.
Im letzten Moment(wirklich im allerletzten Moment) komm ich ins Flugzeug rein und hinter mir schließt sich dann schon die Tür und es geht los.
Es war wohl der kürzeste und schlimmste Flug meines Lebens. Kurz nach Start und ein paar wackligen Kurven geht es schon wieder runter und ich bin in WAUSAU. Kaum nachdem ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, sehe ich auch schon meine Gastfamilie (Gott lob das Internet und MSN). Also hol ich mein Gepäck ab und los geht die dreistündige Fahrt nach Mellen, in einem übrigens sehr bequemen Auto.
Auf der Fahrt unterhalten wir uns viel und trotz des langen Fluges bin ich nicht im geringsten müde.
Dort angekommen, pack ich meine sachen aus und mache mich mit dem Haus etwas vertraut.
Dann geht es langsam der ersten Nacht in den USA zu.
Kurzer Hand entledigt sie sich von uns in einem Warteraum. ...
Noch 5 Minuten und keiner nimmt sich meiner an. Bis da eine schwarze Dame mich eher unfreundlich fragt ob ich Deniz sei. Ich bejahte dies und sie forderte mich mit einer seltsamen Geste dazu auf ihr zu folgen. Also komm ich mit ihr.
Im letzten Moment(wirklich im allerletzten Moment) komm ich ins Flugzeug rein und hinter mir schließt sich dann schon die Tür und es geht los.
Es war wohl der kürzeste und schlimmste Flug meines Lebens. Kurz nach Start und ein paar wackligen Kurven geht es schon wieder runter und ich bin in WAUSAU. Kaum nachdem ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, sehe ich auch schon meine Gastfamilie (Gott lob das Internet und MSN). Also hol ich mein Gepäck ab und los geht die dreistündige Fahrt nach Mellen, in einem übrigens sehr bequemen Auto.
Auf der Fahrt unterhalten wir uns viel und trotz des langen Fluges bin ich nicht im geringsten müde.
Dort angekommen, pack ich meine sachen aus und mache mich mit dem Haus etwas vertraut.
Dann geht es langsam der ersten Nacht in den USA zu.
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