9/27/2007

Ankunft in den USA

Nach fast 9 Stunden Flug komme ich erschöpft in Chicago, Illinois an. Wow, war ich beeindruckt von der Stadt und erst recht vom Flughafen. 5 Terminals, 3 mehr als in Frankfurt und 6 oder 8 Start- und Landebahnen zeugen von Größe. Doch dies ist nur eine Zwischenstation, denn 2 einhalb Stunden später geht der Flug nach Wausau los. Also ist Hektik angesagt, denn die Einreiseprozeduren in den USA dauern etwas lange. Erst musste ich zur Passkontrolle (ich kann mich glücklich schätzen einen Begleitservice bekommen zu haben, denn ich verstand kein Wort was die da zueinander sagten), diese bittet mich dann in eine Nebenkammer. Ersteinmal Schock! Warum das? Aber es war nur ein kurzes Interview mit einen Polizeibeamten. Als ich rauskam, konnte ich mit Glück feststellen, dass es mir nicht schlecht ergangen ist. Ein Reisekamerad von mir musste, Augenindentifizierung und Fingerabdrücke machen. Schnell ging es weiter zum Gepäck abholen. Ist dies geschehen, geht es weiter durch eine weitere Kontrolle und danach lässt du dein Gepäck einfach im Gang stehen(das ist wahr!). Jetzt kommen die üblichen Kontrollen, die wir auch aus Deutschland kennen. Anderthalb Stunden sind jetzt vergangen. Noch eine Stunde bis zum Anschlussflug und die Begleitung hat keinen Plan vom Flughafen. Mist!
Kurzer Hand entledigt sie sich von uns in einem Warteraum. ...
Noch 5 Minuten und keiner nimmt sich meiner an. Bis da eine schwarze Dame mich eher unfreundlich fragt ob ich Deniz sei. Ich bejahte dies und sie forderte mich mit einer seltsamen Geste dazu auf ihr zu folgen. Also komm ich mit ihr.
Im letzten Moment(wirklich im allerletzten Moment) komm ich ins Flugzeug rein und hinter mir schließt sich dann schon die Tür und es geht los.
Es war wohl der kürzeste und schlimmste Flug meines Lebens. Kurz nach Start und ein paar wackligen Kurven geht es schon wieder runter und ich bin in WAUSAU. Kaum nachdem ich aus dem Flugzeug gestiegen bin, sehe ich auch schon meine Gastfamilie (Gott lob das Internet und MSN). Also hol ich mein Gepäck ab und los geht die dreistündige Fahrt nach Mellen, in einem übrigens sehr bequemen Auto.
Auf der Fahrt unterhalten wir uns viel und trotz des langen Fluges bin ich nicht im geringsten müde.
Dort angekommen, pack ich meine sachen aus und mache mich mit dem Haus etwas vertraut.
Dann geht es langsam der ersten Nacht in den USA zu.

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

So ist das in den Staaten mit der Einreise, lauter ewig lange Prozeduren^^ Wie gehts denn sonst so? Haste dich eingelebt?

Deniz hat gesagt…

Hi Juli!
War lange nicht mehr im I-Net. Mir gehts gut und ich habe mich auch eingelebt. Nächsten Monat geht es mit dem Basketball los. Ich hoffe, dass ich bis dahin schon alles aufgeholt habe.

Unknown hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Unknown hat gesagt…

Da hattest du ja richtig Glück, dass du den Anschlussflug noch bekommen hast! Schon mal ein kleiner Trost für die Rückreise: beim Umsteigen kannst du direkt zum nächsten Flugzeug gehen ohne noch mal durch die ganzen Sicherheitskontrollen zu müssen.

PS: Lustiger Name, Wausau ;-)